So oft getroffen, so oft gefallen.
Immer wieder dieselbe Enttäuschung,
dieselbe Wunde,
dieses Gefühl: nicht genug zu sein, nicht gesehen zu werden.
Und doch hielt ich aus.
Jahr für Jahr, Moment für Moment.
Das Herz schwer, das Nervensystem angespannt,
die Seele gefangen in Schleifen der Wiederholung.
Dann kam der Augenblick,
an dem nichts mehr ging.
Der Schmerz so klar, so pur,
dass keine Strategie, kein Verstehen, kein Reden mehr half.
In genau diesem Moment, als alles zusammenbrach,
öffnete sich etwas.
Die Welt draußen tobte, rief, erwartete —
doch die Dämonen, die Angst, die alte Last
fanden keinen Halt mehr.
Und ich stand da, allein mit mir.
Nicht kämpfend, nicht erklärend, nicht rettend.
Einfach sein.
Und plötzlich erkannte ich:
All die Jahre, all die Schmerzen, all die Wiederholungen
führten mich hierher.
Hierher, in die Stille, in den weißen Raum.
Ohne Türen, ohne Schatten, ohne Zwang und Druck.
Nur ich.
Ich bin ganz.
Ich bin genug.
Und das reicht.
_stay_womderful_