Da war also die Situation, die niemand hätte vorhersehen können. Ich suchte mir bewusst etwas im Kühlregal im Supermarkt aus. Es sah ganz gut aus und eigentlich nach meinem Wissenstand sollte es mir auch schmecken, aber wie etwas beurteilen, ohne es probiert zu haben. Vor allem muss man erstmal aus der Verpackung holen, um es dann gänzlich zu begutachten. Vor allem war das Fertigprodukt noch gar nicht fertig.Ich war eigentlich voller Vorfreude, es machte einen vielversprechenden Eindruck. Gut, das Produkt wurde etwas in Mittleidenschaft gezogen während seiner Herstellung und Transport in den Supermarkt. Das allerdings wurde dann aber erst ersichtlich, als ich das Produkt aus der Packung holte. Da aber ja nicht nur das optische Entscheiden sollte über die Qualität des Produktes, war ich bereit es zu probieren und was soll ich sagen? Es schmeckte ganz gut. Man konnte es vielleicht ein wenig verfeinern, aber es war wirklich schon sehr gut. Ich hatte gedacht, dass ich meine Lieblingsspeise gefunden hätte, aber da sollte ich mich täuschen.
Emma: Es ist doch immer das Gleiche. Am Anfang ist man euphorisch und dann kommt die Enttäuschung.
Enttäuschung ist glaub ein wenig hoch gegriffen. Es sollte einfach nicht sein.
Emma: Wie immer. Irgendwas ist ja immer. Ich verstehe nicht, wieso du noch Hoffnung hast. Du hast doch nun genug negative Erfahrung gemacht.
Nur weil man Aushandlungsprozesse während der Kennenlernphase macht, heißt es doch nicht, dass es was Schlechtes ist, wenn es am Ende nicht passt.
Emma: So viel Zeit und Energie wieder in etwas investiert das nicht Bestand hat.
Ich habe jemanden Tolles kennengelernt und an Erfahrung. Ich habe wieder etwas über mich selbst gelernt.Wir vertragen kein Essen aus dem Kühlregal verträgst? Und im Übrigen isst das Auge mit 😉
Emma: Nein, wohl eher. dass wir noch im Wasser schwimme.🙈
Oh nein, bitte nicht. Das Thema hatten wir doch schon abgehakt.
Emma: Ich brauche noch ein wenig. Nur weil ich theoretisch weiß, dass ich loslassen muss, heißt nicht das ich das praktisch umsetzen kann.
„Lass es weh tun und dann lass es los“
Emma: Personen, Gegenstände und Erinnerung kann man nicht einfach wie Verpackungsmüll wegwerfen. Es ist ein Teil von uns und wer schmeißt gerne ein Stück von sich selbst weg. „Lass es los“ heißt es immer wieder. Befreie dich, halte nicht an etwas fest, was dich kaputt macht. Nö, ich hänge daran.
Selbst wenn der Wunsch irgendwann da ist, etwas aus unseren Leben loszulassen, dann schenke wir ihm gleichzeitig so viel Energie und Aufmerksamkeit, dass wir dem ganzem eine Wichtigkeit und dem immer mehr an Bedeutung zusprechen. So fokussieren wir uns immer mehr auf etwas, was wir eigentlich loslassen wollten und halten im Grunde nur fester. Wir müssen das Problem hinter der Sache finden. Was steckt dahinter? Angst? Wovor haben wir Angst?
Emma: Ich will das Gefühl nicht verlieren, dass uns diese Person gibt.
Halte nicht an Dinge fest, die dir sowieso keinen Halt geben, sondern finde es im Vertrauen. Alles hat einen Grund, wenn du es auch noch nicht verstehen magst. Vertraue in dem was kommt. Denk an den Schmetterling in der Hand. Drückst du deine Hand zu sehr zu, dann zerquetscht du ihn, wenn du die Hand zu weit offen hälst, dann fliegt er dir davon.
Emma: Also lenken wir uns ab und zwingen uns an was anderes zu denken?
Wir sollen nicht verdrängen, wir können es nicht vergessen, aber wir können es akzeptieren und nach vorne schauen und uns in Gelassenheit üben. Wir können es sowieso nicht beeinflussen. Es ist meist schon Vergangenheit. Lebe nicht in der Vergangenheit, lebe jetzt, hier und heute.
Emma: Aber mir fehlt was…
Macht dich nicht mehr abhängig von jemanden oder Etwas, denn wenn du glaubst etwas unbedingt zu benötigen oder tun zu müssen, dann entsteht eine Lücke beim nicht erfüllen. Wir fangen an diese Lücke stopfen zu wollen und Abhängigkeit macht unglücklich. Unabhängigkeit bedeutet Freiheit, Erleichterung, Energie und Lebensfreude.
Lass los, sei frei.
Emma: Du hast leicht Reden…
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